Soziale Gruppe „Cluster“

Angebot

Hauptsächliches Ziel ist unserer Sozialen Gruppe „Cluster“ ist es,  Jugendliche in Familien mit psychischer Erkrankung oder massivem Suchtmittelmissbrauch aus dem aktuellen Familienkontext für begrenzte Zeit zu lösen um dadurch der potentiellen Entwicklung eigener kontextbedingter Störungen  zu verhindern oder eine anfängliche Entwicklung eigener Problematiken zu korrigieren. Dabei gestalten wir an zwei Tagen eine Mischung aus Edukation, Selbstreflektion und Selbsterfahrung. Durch den Kontakt mit anderen Jugendlichen mit ähnlichen Problemen oder Familienkonstellationen  kann sich der Jugendliche aus seiner wohlmöglichen Isolation lösen und erfährt Rückhalt und Bestätigung für seine Sorgen, Ängste und Nöte.

Zielgruppe

Die Soziale Gruppenarbeit des Jugendfördervereins Parchim/Lübz e.V. richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren. Je nach individueller Bedürfnislage und jeweiligem Entwicklungsstand des Heranwachsenden, kann diese Altersbeschränkung in Absprache mit dem zuständigen Jugendamt modal gehandhabt werden.

Dabei richtet sich das Angebot an Jugendliche welche in einem familiärem Kontext leben, der durch die psychische Erkrankung oder dem massivem Suchtmittelkonsums eines oder beider Erziehungsberechtigten geprägt ist.

Gesetzliche Grundlage

Rechtliche Grundlage für unsere Arbeit ist der § 29 SGB VIII.

Aufnahmekriterien:

Voraussetzungen zur Aufnahme sind:

  • Zugehörigkeit zur obigen formulierten Zielgruppe
  • Bereitschaft sich für mindestens eine Probezeit von 6 Wochen in das ambulante Gruppenangebot zu begeben
  • Vorliegen der Einwilligung der Erziehungsberechtigten für das Gruppenangebot
  • Bewilligung der Übernahme der Hilfekosten nach § 29 SGB VIII des zuständigen Jugendamtes

Jugendliche mit massiven Suchtproblemen und eigenen schwerwiegenden psychischen Störungen können in diesem Angebot nicht berücksichtigt werden da sie nicht nur andere Angebote bedürfen sondern auch dieses Angebot durch Einbringung ihrer eigenen Problematik erschweren würden und die Abgrenzungsfähigkeiten anderer Teilnehmer belasten würden.

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Platzkapazität für Jugendliche

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