| Vereinsgeschichte |
![]() Das alte Gutshaus Im Juni 1993 gründeten interessierte Pädagogen und Jugendarbeiter den Jugendförderverein Parchim/Lübz e.V. mit dem Ziel, die Trägerschaft über das kommunale Jugendförderwerk zu übernehmen und die dort begonnene pädagogische Arbeit und Projekte weiterzuführen und auszubauen. Das "Kommunale Jugendförderwerk" war 1990 aus der Betriebsberufsschule der LPG Greven hervorgegangen und zu dieser Zeit bildeten 4 Mitarbeiter zwölf Jugendliche zum Teilfacharbeiter Landwirt aus oder bereiteten Jugendliche im Rahmen einer Maßnahme auf eine Ausbildung vor. 1993 betreuten bereits 24 Mitarbeiter ca. 60 Jugendliche, die eine Ausbildung oder eine berufsvorbereitende Maßnahme in den Bereichen Gartenbau, Holz, Bau, Küche, Hauswirtschaft, Maler sowie Haar- und Körperpflege durchliefen. Ein weiterer geschichtlicher Meilenstein im Herbst 1993 war die Eröffnung des Betreuten Wohnens in der Ortschaft Werder. ![]() Nach Umbau 2001 Im Bestreben die Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche zu erweitern und neue Berufsfelder anzubieten, nahm der Verein zum Beginn des Ausbildungsjahres 1994/95 im JFW Dargelütz die Ausbildung in den Bereichen Küche, Maler, Friseur auf und bot in den Bereichen Metall, Maler, Haar- und Körperpflege sowie Gastronomie berufsvorbereitende Maßnahmen an. Im Oktober 1994 wurde in der Stadt Lübz die Kinder- und Jugendstation "Mobil" eröffnet. Seitdem können hier junge Menschen ihre Freizeit auf verschiedenster Art und Weise gestalten sowie benachteiligte Kinder und Jugendliche durch sozialpädagogische Betreuung unterstützt werden. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres im September wurde in Dargelütz ein weiteres Wohnheim übergeben und so die Voraussetzung geschaffen, jedem der es wollte, einen ansprechenden Wohnheimplatz zur Verfügung zu stellen. Der letzte Höhepunkt des Jahres 1996 war die Eröffnung der neuen Maurer- und Hochbaufacharbeiterausbildungsstätte in Lancken. Dadurch verbesserten sich die Ausbildungsbedingungen in diesem Bereich wesentlich. ![]() Der Pferdestall 1997 begann der Jugendförderverein mit dem Arbeiten zur Sanierung des "Alten Pferdestalles" in Greven, sodass im März 1998 die ersten jugendgerechten Wohnungen an Jugendliche des Vereines übergeben werden konnten. An vielen der dazu notwendigen Arbeiten waren die Mädchen und Jungen der handwerklichen Ausbildungsbereiche maßgeblich beteiligt. Im Ergebnis der erfolgreichen Ausschreibungsteilnahme erhöhte sich zum 1. September 1998 die Anzahl der Jugendlichen auf 305, die Mitarbeiterzahl erhöhte sich auf 57. Als neues Angebot für Jugendlichen und junge Erwachsene, nahm als Abschluss des Jahres im Dezember der Täter-Opfer-Ausgleich seine Tätigkeit auf. Nach Fertigstellung des Jugendgästehauses durch Auszubildende des Vereines konnte die Internationale Freizeit- und Bildungsstätte "lütt pütt" im Sommer 1999 die Arbeit aufnehmen und erste Gäste begrüßen, unter anderem auch aus Estland, der Tschechei und der Slowakei. |